Der Satz „Kreditkarte auf den Namen des Fahrers erforderlich" ist einer der häufigsten Gründe, eine Buchung abzubrechen. Willkür ist es nicht: Die Vermietung braucht eine Möglichkeit, eine Kaution zu blocken, und Debitkarten konnten das früher nicht. Heute gilt das nur noch für einen Teil des Marktes.
Warum Vermieter eine Kreditkarte verlangen
Bei der Übernahme wird eine Kaution in Höhe der Selbstbeteiligung geblockt, üblich sind 700 bis 2 000 Euro. Eine Blockierung ist keine Zahlung — das Geld wird nicht abgebucht, sondern nur für die Mietdauer gesperrt und etwa zwei Wochen nach der Rückgabe freigegeben. Bei einer Debitkarte muss der Betrag tatsächlich auf dem Konto liegen, was für viele schon für sich ein Problem ist.
Wie sich das lösen lässt
Die meisten unserer Partnervermietungen akzeptieren eine Debitkarte. Voraussetzung ist in der Regel eine Vollkaskoabdeckung ohne Selbstbeteiligung — dann gibt es nichts zu blocken und die Kaution beträgt null oder symbolische 100 bis 200 Euro. Die Karte muss immer physisch und auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein; virtuelle Karten aus Banking-Apps und Prepaid-Karten werden nicht akzeptiert. Bargeld als Kaution nimmt heute praktisch niemand mehr.
Schreiben Sie uns in der Anfrage einfach, dass Sie nur eine Debitkarte haben. Wir wählen ausschließlich Vermieter aus, die sie akzeptieren, und nennen gleich die zu erwartende Kaution. Das Angebot erstellt ein Mensch, kein Algorithmus — diese Bedingung geht also nirgends verloren. Die Vermittlung ist kostenlos und der Preis gleich hoch oder niedriger als bei einer Direktbuchung.